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Región Atacama

Bis zum Salpeterkrieg war die heutige Regi├│n de Atacama die n├Ârdlichste Provinz Chiles. Trotz der Wasserarmut wurde die Gegend schon fr├╝h besiedelt, rund um die sp├Ąrlichen Oasen lebten die V├Âlker der Atacame├▒os, Aymara, Chinchorros und Diaguitas. Heute ist auch hier der Bergbau die dominierende wirtschaftliche Aktivit├Ąt, daneben spielt aber auch der Anbau von Obst f├╝r den Export in den k├╝nstlich bew├Ąsserten T├Ąlern von Copiap├│ und Huasco eine immer wichtigere Rolle: Durch das sonnige Klima reifen die Fr├╝chte deutlich fr├╝her als im Rest des Landes. Der Badeort Bah├şa Inglesa bei Caldera ist ein beliebtes Urlaubsziel f├╝r sonnenhungrige Chilenen.

Alto del Carmen
Als gleichnamige Pisco-Marke ist die 1824 gegründete Gemeinde den meisten Chilenen ein Begriff. Tatsächlich steht hier auch die Brennerei und die Trauben werden im Huasco-Tal angebaut.

Bahía Inglesa
Schneeweiße Strände und kristallklares Wasser locken auch in Chile die Urlauber an: Bahía Inglesa ist einer der beliebtesten Badeorte des Landes.

Caldera
Seit 1851 die die erste Eisenbahnstrecke Chiles von Copiapó hierher eröffnet wurde ist Caldera ein wichtiger Erzhafen. Ein Ferienparadies vermutet man hier sicher weniger.

Chañaral
Die Strände der Kleinstadt am Pazifik sind herrlich - aber von Badevergnügen kann trotzdem keine Rede sein. Jahrzehnte lang wurden hier die Abwässer der Kupferproduktion in den Ozean geleitet.

Copiapó
In der Hauptstadt der Región Atacama geht es seit jeher vor allem um Bergbau. Die Stadt verdankt Ihren Aufstieg dem Silberboom Mitte des 19. Jahrhunderts.

Diego de Almagro
Einst war die Stadt der wichtigste Eisenbahnknoten im Norden Chiles und trug den wenig charmanten Namen Pueblo Hundido (versunkenes Dorf). Der neue Name klingt zwar besser, aber vom Glanz vergangener Zeiten ist wenig übrig geblieben.

Freirina
Die Ortschaft im Valle de Huasco machte jüngst landesweit Schlagzeilen, weil sich die Anwohner gegen die Ansiedlung einer Schweinemast zur Wehr setzten. Nicht unbedingt Werbung für den Tourismus.

Huasco
Knapp 60 Kilometer westlich der Panamericana, die hier im Landesinneren verläuft, liegt die Industrie- und Hafenstadt an der Mündung des Río Huasco.

Tierra Amarilla
Gelbes Land - der Name der Stadt 15 Kilometer südöstlich von Copiapó ist treffend gewählt, denn direkt am Ortsrand wird hier nach Kupfer und Gold geschürft.

Vallenar
Vallenar ist eine wichtige Durchgangsstation auf der Panamericana nach Norden und liegt etwa auf halbem Wege zwischen La Serena und Copiapó am Río Huasco.