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Región La AraucanĂ­a

MajestĂ€tische Vulkane, umgeben von Araukarien-WĂ€ldern, zu ihren FĂŒĂŸen glasklare Gebirgsseen und wilde FlĂŒsse. Die RegiĂłn de la AraucanĂ­a ist eines der beliebtesten Reisezielen in Chile. Hier beginnt »Der SĂŒden«, vor allem fĂŒr die Chilenen selbst das Urlaubsland Nummer Eins. Wer aus der lauten, hektischen und vom Smog geplagten Metropole Santiago oder gar aus den staubigen WĂŒstenstĂ€dten des Nordens kommt, sehnt sich eben nach frischer Luft und intakter Natur. FĂŒr Reisende aus dem Ausland ist Araukanien eine nicht minder attraktive Destination: Die Nationalparks der Region gehören zu den schönsten des Landes, und rund um das Outdoor-Eldorado PucĂłn locken eine erstklassige touristische Infrastruktur und zahlreiche FreizeitaktivitĂ€ten Besucher aus der ganzen Welt an. Auch Einblicke in das reiche kulturelle Erbe der Mapuche-Ureinwohner, lange Zeit verleugnet, gehören sicher dazu.

Angol
Eher selten verschlĂ€gt es Touristen in die Hauptstadt der Provinz Malleco. DafĂŒr kommen die Erzeugnisse der örtlichen Landwirte umso weiter herum - von hier stammt ein großer Teil der Apfelexporte Chiles.

CapitĂĄn Pastene
Chiles Little Italy liegt im Norden der RegiĂłn de la AraucanĂ­a. In der kleinen Ortschaft halten die Einwohner italienische Traditionen und Kochkunst in Ehren.

Carahue
An der Stelle des heutigen Ortes Carahue sollte einst nach dem Willen der Konquistadoren die Hauptstadt Chiles entstehen. Mit diesem Plan waren allerdings die Mapuche vor Ort ĂŒberhaupt nicht einverstanden.

Cholchol
2004 wurde der nördliche Teil der Comuna Nueva Imperial unabhÀngig, und die Gemeinde Chol-Chol entstand.

Collipulli
Die ansonsten unspektakulĂ€re Kleinstadt an der Panamericana ist in ganz Chile bekannt, denn hier ĂŒberspannt eine gigantische EisenbahnbrĂŒcke das Flußtal des RĂ­o Malleco.

Cunco
Etwas abgeschieden von den Touristenströmen liegt die kleine Landgemeinde an der Ruta Interlagos 60 Kilometer östlich von Temuco.

CuracautĂ­n
VerkehrsgĂŒnstig am Eingang des Tales zwischen den Vulkanen Tolhuaca, Lonquimay und LlaĂ­ma gelegen bietet sich CuracautĂ­n als Ausgangspunkt fĂŒr Besuche in den Nationalparks Tolhuaca und ConguillĂ­o an.

Curarrehue
Nur 35 Kilometer hinter dem hektischen PucĂłn liegt eine andere Welt. In Curarrehue geht das Leben einen anderen Gang.

Freire
FĂŒr viele Urlauber aus Santiago beginnt in Freire der SĂŒden: Hier zweigt die Landstraße nach Villarrica und PucĂłn von der Panamericana ab.

Galvarino
Die Forstindustrie spielt die Hauptrolle in Galvarino, das nach einem berĂŒhmten Mapuche-Krieger benannt ist. Auf Touristen ist man weniger eingestellt.

Gorbea
Die knapp 50 Kilometer sĂŒdlich von Temuco an der Panamericana gelegene Kleinstadt hat fĂŒr Touristen wenig zu bieten.

Lautaro
Die 30 Kilometer nördlich von Temuco gelegene Kleinstadt wurde nach dem berĂŒhmten Mapuche-HĂ€uptling benannt.

Licán Ray
Der beliebte Badeort am Nordufer des Lago Calafquén ist mit zwei schönen Stränden ausgestattet.

Loncoche
In einem weiten Bogen fĂŒhrt die Panamericana um die Kleinstadt ganz im SĂŒden der RegiĂłn La AraucanĂ­a.

Lonquimay
Bereits auf der Ostseite des Anden-Hauptkammes liegt Lonquimay. Klima und Natur unterscheiden sich deutlich von dem weiter westlich, denn die meisten Wolken schaffen es nicht ĂŒber die Kordillere.

Melipeuco
Gleich von mehreren Vulkanen ist Melipeuco umgeben: Im Norden der recht aktive Vulkan Llaima, im SĂŒden der Nevado de Sollipulli mit seinem eisgefĂŒllten Kratersee.

Nueva Imperial
Die 1551 von Pedro de Valdivia gegrĂŒndete Siedlung sollte eigentlich die Hauptstadt Chiles werden. Daraus wurde bekanntlich nichts.

Padre Las Casas
Die Nachbarstadt von Temuco am sĂŒdlichen Ufer des RĂ­o CautĂ­n ist hat Touristen wenig zu bieten.

Pitrufquén
In der Nachbarstadt von Freire am sĂŒdlichen Ufer des RĂ­o ToltĂ©n geht es recht geschĂ€ftig zu.

PucĂłn
Chiles unbestrittene Outdoor-Hauptstadt ist der Abenteuerspielplatz der Reichen und Schönen. Wer in Chile etwas auf sich hÀlt und es sich leisten kann, hat hier sein Ferienhaus stehen.

Puerto Saavedra
Die kleine Hafenstadt an der PazifikkĂŒste wurde das beim Erdbeben 1960 völlig zerstört und konnte nie wieder an alte Zeiten anknĂŒpfen. Dennoch birgt die RegĂ­on einige touristische Überraschungen.

Purén
Tief im Herzland der Mapuche liegt der Ort Purén, nur wenige Kilometer von der Grenze zur benachbarten Región Bíobio entfernt.

Renaico
Der gleichnamige Fluß, an dem die Kleinstadt ganz im Norden der Región La Araucanía liegt, bildet die Grenze zur Región Biobío.

Temuco
»Temuco ist eine Pionierstadt, eine jener Städte ohne Vergangenheit, aber mit Eisenwarenhandlungen« schreibt Pablo Neruda in seinen Memoiren.

Teodoro Schmidt
Herr Schmidt war seines Zeichens Eisenbahningenieur, der in den dreißiger Jahren die Bahnstrecke entlang des RĂ­o ToltĂ©n plante. Seitdem ist der Ort nach ihm benannt.

Toltén
Beim Erdbeben 1960 vom anschließenden Tsunami komplett zerstört, wurde der Ort einige Kilometer landeinwĂ€rts als "Nueva ToltĂ©n" wieder aufgebaut.

Traiguén
Die kleine Ortschaft in der Region La AraucanĂ­a war Anfang des 20. Jahrhunderts noch ein blĂŒhendes Zentrum von Landwirtschaft und Industrie, die von Schweizer Einwanderen aufgebaut wurde.

Victoria
Die Kleinstadt an der Panamericana bezeichnet sich selbst als Tor zur Region Araucania Andina und den Nationalparks Tolhuaca und Conguillio.

VilcĂșn
Der mĂ€chtige (und gelegentlich recht aktive) Vulkan Llaima beherrscht die Gegend rund um den kleinen Ort, der rund 50km östlich von Temuco am Fuße der Anden liegt.

Villarrica
Am Westufer des Lago Villarrica liegt die gleichnamige Stadt, die schon recht frĂŒh ein beliebtes Touristenziel war. Heute steht Villarrica aber im Schatten von PucĂłn am anderen Ende des Sees.