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Región Arica y Parinacota

Die nördlichste Region des Landes wurde erst 2006 offiziell gegründet und war vorher Teil der Regíon Tarapacá. Wie diese gehörte sie bis zum Salpeterkrieg zu Perú. Die Gegend ist nur sehr dünn besiedelt, ganze fünf Gemeinden gibt es, und fast alle der 240.000 Einwohner konzentrieren sich in der Hauptstadt Arica. Nur wenige tausend Nachkommen der Aymara leben, verteilt auf einige Gemeinden und Dörfer im Hochland, von Viehzucht und ein wenig Ackerbau in den fruchtbaren Tälern - nicht viel anders als ihre Vorfahren zur Zeit der Conquista.

Arica
Die nördlichste Stadt Chiles liegt lediglich 18 km von der Grenze zu Peru entfernt. Ganz bis in den Süden des Landes nach Punta Arenas sind es dagegen 5.152 km.
Codpa
Auch wenn die Gemeindeverwaltung heute an der Panamericana liegt: Im Hauptort der Gemeinde Camarones lässt es sich recht gut aushalten.
Cuya
Nur knapp 1.500 Einwohner leben verteilt auf dem riesigen Gemeindegebiet der Comuna Camarones zwischen den Städten Arica und Iquique.
Parinacota
Die winzige Siedlung zu Füßen des gleichnamigen Vulkans blickt auf über 4.400 Metern Höhe blickt auf eine lange Geschichte zurück.
Putre
Auf 3.650 Meter Höhe gelegen ist Putre einer der höchstgelegenen Orte des Landes. Wer von Arica in Richtung Nationalpark Lauca unterwegs ist, kann hier eine Pause zur Akklimatisierung einlegen.
Visviri
Die nördlichste Gemeinde Chiles liegt im Dreiländereck zu Bolivien und Perú, und tatsächlich fühlt sich Chile hier schon weit weg an.