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Chaitén

Nach dem verheerenden Ausbruch des gleichnamigen Vulkanes 2008 war Chaitén praktisch eine Geisterstadt. Seither ist aber wieder Ruhe eingekehrt und die Stadt wird wieder aufgebaut.

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Ortsteile von Chaitén
► Puerto Cárdenas
► Villa Santa Lucía

Daten & Fakten
Gegründet: 1940
Einwohner: 7.219
Comuna: Chaitén
Fläche 8.471 km² (1 Einwohner / km²)
Höhe: 10 müNN
Koordinaten: 42° 55' 00" S, 72° 42' 00" W
Telefonvorwahl: +56 65 (+ Rufnummer)

Homepage
► http://www.chaiten.com

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Nach dem verheerenden Ausbruch des gleichnamigen Vulkanes 2008 war Chaitén praktisch eine Geisterstadt. Seither ist aber wieder Ruhe eingekehrt und die Stadt wird wieder aufgebaut.

Der Ausbruch am 2. Mai 2008 kam völlig überraschend - der letzte lag über 9.000 Jahre zurück - für die Einwohner der kleinen Stadt. Innerhalb weniger Tage versank Chaitén im Ascheregen des nur 10 Kilometer nördlich gelegenen Vulkans und wurde daraufhin vollständig evakuiert. Kurz darauf wurden große Teile des Ortes durch eine Schlammlawine überschwemmt: Der Río Blanco, der bisher südlich an Chaitén vorbeigeflossen war, änderte plötzlich seinen Lauf und wälzte sich nun mitten durch die Stadt.

Infrastruktur und Landwirtschaft in der gesamten Provinz Palena wurden dabei nahezu völlig zerstört. Neben Chaitén waren vor allem die Gemeinden Futaleufú und Palena betroffen.

Zunächst war geplant, die Stadt komplett aufzugeben und weiter nördlich wieder aufzubauen. Nachdem ein Großteil der Einwohner dabei aber nicht mitmachen wollte, wurden die Pläne wieder verworfen. Lediglich die Stadtteile, die nun südlich des Flusses liegen, sollen nicht wieder besiedelt werden.

Als wichtiger Fährhafen verbindet Chaitén die Carretera Austral mit den Häfen Quellón und Castro auf der Insel Chiloé. Nördlich liegt der Nationalpark Pumalin.