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Panguipulli

Bis vor einiger Zeit war Panguipulli ein recht verschlafenes Nest am westlichen Ende des gleichnamigen Sees. Jetzt ist das Städtchen aufgewacht und will in die erste Liga der chilenischen Ferienorte aufsteigen. Die Chancen dafür stehen gar nicht schlecht.

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Daten & Fakten
Gegründet: 1946
Einwohner: 34.539
Comuna: Panguipulli
Fläche 3.292 km² (10 Einwohner / km²)
Höhe: 130 müNN
Koordinaten: 39° 38' 40" S, 72° 19' 50" W
Telefonvorwahl: +56 63 (+ Rufnummer)

Homepage
► http://www.munipangui.cl

Tourist Information
► panguipulli.org
► Destino Siete Lagos

Aktivitäten
AngelnKajak (Wildwasser)Klettern und BergsteigenThermen und WellnessTrekking

Veranstaltungen
Leider keine gefunden!

Bis vor einiger Zeit war Panguipulli ein recht verschlafenes Nest am westlichen Ende des gleichnamigen Sees. Jetzt ist das Städtchen aufgewacht und will in die erste Liga der chilenischen Ferienorte aufsteigen. Die Chancen dafür stehen gar nicht schlecht.

Panguipulli selbst ist eine typische Kleinstadt des Seengebietes. Auf der geschäftigen Hauptstraße herrscht die etwas chaotische, aber nette Mischung aus Eisenwarenhandlungen, Restaurants und Supermärkten und macht Besuchern klar daß es hier nicht nur um Tourismus geht, auch wenn Panguipulli sich als "Rosenstadt" vermarktet und auch einige schöne Strände am See zu bieten hat. Der Ort selbst ist eher eine gute Ausgangsbasis für Exkursionen ins Hinterland des riesigen Gemeindegebietes (größer als das Saarland), wo die wahren Schätze zu finden sind.

Im nördlichen Teil der Gemeinde am Lago Calafquén liegt der Ortsteil Coñaripe. Rund um die kleine Siedlung, die beim Ausbruch des Vulkans Villarrica 1964 komplett zerstört wurde, finden sich zahlreiche Thermalquellen. Von hier geht es auch weiter über den Ortsteil Liquiñe und den Paso Carirriñe nach Argentinien.

Über die neu ausgebaute Ruta 203 über am Ufer des Lago Panguipulli ist man schnell im 50km entfernt liegenden Ortsteil Choshuenco mit dem gleichnamigen Vulkan. An dessen Fuß liegt das private Naturschutzgebiet Reserva Huilo-Huilo. Hier kann man sogar im Sommer Skilaufen oder einfach zum gleichnamigen Wasserfall wandern. Wer länger bleiben will findet hier einige sehr interessante Hotels.

Die Straße führt noch ein Stück weiter nach Puerto Fuy. Von hier fährt eine kleine Fähre über den fjordartigen Bergsee Lago Pirihueico zum Paso Huahum - mit nur 659m Höhe einer der niedrigsten Andenpässe nach Argentinien. Die Passage ist eine reizvolle und preiswerte Alternative zur Cruce de Lagos über den Lago Todos los Santos weiter südlich, zudem kann man hier sein Auto mitnehmen. Dann sollte man aber unbedingt vorher reservieren.