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Puerto Montt

Gut 1.000km südlich von Santiago versinkt das Valle Central im Meer, und die chilenischen Fjorde beginnen. Puerto Montt ist das Tor zum Süden. Die Autobahn endet hier, weiter geht es nur mit der Fähre und über die legendäre Carretera Austral.

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Daten & Fakten
Gegründet: 1853
Einwohner: 245.902
Comuna: Puerto Montt
Fläche 1.673 km² (147 Einwohner / km²)
Höhe: 1 müNN
Koordinaten: 41° 28' 20" S, 72° 56' 25" W
Telefonvorwahl: +56 65 (+ Rufnummer)

Homepage
► http://www.puertomonttchile.cl

Tourist Information
► Sernatur Puerto Montt

Aktivitäten
AngelnBootsausflügeExkursionenRaftingReitenSprachschulenTrekking

Veranstaltungen
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Gut 1.000km südlich von Santiago versinkt das Valle Central im Meer, und die chilenischen Fjorde beginnen. Puerto Montt ist das Tor zum Süden. Die Autobahn endet hier, weiter geht es nur mit der Fähre und über die legendäre Carretera Austral.

1853 von Vicente Pérez Rosales gegründet, war Puerto Montt von Anfang durch deutsche Kolonisten geprägt. 1860 wurde ein Deutscher Verein gegründet, 1863 gab es eine eigene protestantische Kirche und 1869 auch eine deutsche Schule. Seit 1992 hat sich die Bevölkerung fast verdoppelt, mittlerweile leben knapp 225.000 Einwohner in Puerto Montt.

Heute ist die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, Wirtschafts- und Verwaltungszentrum im Süden Chiles. In der Hauptstadt der Region Los Lagos enden die Autobahn (Ruta 5) und die Bahnlinie aus dem gut 1.000km nördlich gelegenen Santiago, zahlreiche Inlandsflüge legen hier eine Zwischenlandung ein.

Die Carretera Austral nimmt ihren Anfang hier, und schließlich legen im Hafen Angelmó die Fährschiffe in Richtung der Fjorde im Süden ab.

Stärker auf Tourismus ausgerichtet ist dabei Puerto Varas, 20km nördlich am Ufer des Lago Llanquihue, das sich immer mehr zu einem Vorort von Puerto Montt entwickelt. In Puerto Montt selbst finden sich eher Hotels für Geschäftsreisende und Billigunterkünfte.

Sehenswert ist das Hafenviertel Angelmó mit seinen Fischrestaurants und dem breiten Angebot an Kunsthandwerk.

Gut 50km östlich liegt der Nationalpark Alerce Andino, in dem die letzten Bestände der stark bedrohten Patagonischen Zypresse unter Schutz stehen.