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Nationalpark Torres del Paine

Die Granitzinnen der Torres del Paine zieren zahlreiche Poster und Buchcover. Chiles wohl bekanntester Nationalpark steht für viele Besucher ganz oben auf der Liste der Urlaubsziele.

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Gut zu wissen
Mittlerweile liefert die Offizielle Seite des Nationalparks ganz brauchbare Informationen; daneben gibt es auch kommerzielle Info-Seiten.

Daten & Fakten
Gegründet: 1959
Fläche 1.814 km² (0 Einwohner / km²)
Koordinaten: 51° 00' 00" S, 73° 00' 00" W

Homepage
► http://www.parquetorresdelpaine.cl

Tourist Information
► torresdelpaine.com

Aktivitäten in Torres del Paine
Trekking

Die Granitzinnen der Torres del Paine zieren zahlreiche Poster und Buchcover. Chiles wohl bekanntester Nationalpark steht für viele Besucher ganz oben auf der Liste der Urlaubsziele.

Knapp 150.000 Besucher, 2/3 davon Ausländer, kommen pro Jahr in den Park und nehmen dafür eine recht beschwerliche Anreise in Kauf: Meist erst mit dem Flugzeug nach Punta Arenas und dann auf dem Landweg nochmal fast 400 Kilometer nach Puerto Natales und weiter in den Park.

Der Nationalpark, seit 1978 UNESCO-Biosphärenreservat, ist so etwas wie das internationale Aushängeschild der Nationalparkverwaltung CONAF, ein enorm wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region und und entsprechend gut erschlossen. Regelmäßige Busverbindungen bestehen nach Puerto Natales und im Park selbst gibt es Unterkünfte aller Kategorien, die allerdings recht teuer sind und weit im voraus reserviert werden sollten.

Ein echtes Highlight ist das gut markierte Wegenetz im Park: Klassiker unter Trekkingfreunden ist die Umrundung des gleichnamigen Bergmassivs, für das man etwa 7-8 Tage veranschlagen sollte, oder auch das sogenannte "W" entlang des Lago Nordenskjöld. Um den Besucheransturm etwas besser zu verteilen werden aber zunehmend weitere Wege erschlossen. Grundsätzlich ist es möglich die Touren ohne eigenes Zelt zu machen und in den Refugios zu übernachten. Die Kapazitäten sind allerdings etwas limitiert. Einen Schlafsack und vor allem Wetterfeste Kleidung braucht man auf jeden Fall - das Wetter im Park ist genauso unberechenbar und wechselhaft wie überall sonst in Patagonien.

Tagesbesucher kommen meist nur bis zum Lago Pehoé, machen einen kleinen Spaziergang zum Wasserfall Salto Grande und fahren mit dem Boot über den See.