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Nationalparks in Chile

36 Nationalparks zählt Chile mittlerweile, der Parque Nacional Vicente Perez Rosales wurde bereits 1926 eingerichtet.

Für sie und weitere Reservas Naturales ist die Forstbehörde Conaf zuständig, die in den wichtigsten Orten auch Büros hat und Informationen bereithält. Die Infrastruktur in den Parks ist dabei ziemlich unterschiedlich - von praktisch nicht vorhanden wie in den unzugänglichen Parks im Süden bis hin zu voll touristisch erschlossen im Nationalpark Torres del Paine.

Alberto de Agostini
Tief eingschnittene Fjorde und die weit über 2.000 Meter hohen Gipfel der Cordillera Darwin prägen diesen weitgehend unzugänglichen Nationalpark, der über keinerlei Infrastruktur für Besucher verfügt.
Alerce Andino
Etwa 50 km östlich von Puerto Montt liegt der Nationalpark Alerce Andino, um die letzten Bestände der stark bedrohten Patagonischen Zypresse (Fitzroya cupressoides) zu schützen.
Alerce Costero
Erst seit kurzem ist der jüngste Nationalpark des Landes offiziell eingerichtet, nachdem die Gründung 2012 beschlossen wurde.
Archipiélago Juan Fernández
Nicht zuletzt wegen der 130 endemischen Tierarten steht die gesamte Insel seit 1935 als Nationalpark Juan Fernández unter Schutz.
Bernardo O'Higgins
Mit über 35.000 km² ist Chiles grösster Nationalpark fast so gross wie Baden-Württemberg. Dazu gehören weite Teile der Inlandeisflächen des Campo de Hielo Sur.
Bosque de Fray Jorge
Wie eine Oase liegt der valdivianische Nebelwald des Nationalparks am Pazifik in einer sonst recht kargen Gegend.
Cabo de Hornos
Viele Plätze tragen den Titel "Ende der Welt", aber auf wenige dürfte er so unumstritten zutreffen wie auf Kap Hoorn, das seit Jahrhunderten Angst und Schrecken unter Seefahrern verbreitet.
Chiloé
An der weitgehend unbewohnten Pazifikküste des Archipels liegt der gleichnamige Nationalpark Chiloé. Kilometerlange Strände und Sanddünen säumen die Küste.
Conguillío
Der 3125 Meter Hohe Vulkan Llaima, zuletzt am Neujahrstag 2008 ausgebrochen, dominiert die archaische Landschaft des Nationalparks Conguillio.
Corcovado
Erst 2005 wurde der viertgrößte Nationalpark Chiles eingerichtet - als erfolgreiche Gemeinschaftsaktion der Regierung und privaten Landbesitzern.
Hornopirén
Der 1988 eingerichtete und 482 km² grosse Nationalpark schliesst sich nördlich an den bekannten Pumalin-Park an. In den Alerce-Wäldern des Parks leben seltene Tierarten wie Puma, Waldkatzen, Pudú und Huemul.
Huerquehue
Der 1967 gegründete Park steht etwas im Schatten des benachbarten Parque Nacional Villarrica. Dafür ist es hier weniger überlaufen und es gibt mehrere schöne Trekking-Touren.
Isla Guamblin
90 Seemeilen vom nächsten Hafen liegt der Nationalpark Isla Guamblin mitten im Pazifik. Mangels Infrastruktur kann die Insel praktisch nicht besucht werden.
Isla Magdalena
Ziemlich unzugänglich inmitten der Fjorde Südchiles liegt der Nationalpark Isla Magdalena, der vor allem für seine grosse Kolonie von Magellanpinguinen bekannt ist.
La Campana
Auf halbem Weg zwischen Santiago und Valparaíso gelegen, ist der 8.000 Hektar große Nationalpark La Campana ein beliebtes Ausflugsziel der Hauptstadt.
Laguna del Laja
Am Fuße des Vulkan Antuco breitet sich der natürliche Stausee der Laguna de Laja aus. 1958 wurde hier ein Nationalpark eingerichtet.
Laguna San Rafael
Bis zu 70 Meter hoch sind die Wände des San-Rafael-Gletschers, der hier spektakulär ins Meer kalbt und damit die Hauptattraktion des Parks bildet.
Las Palmas de Cocalán
Der Honigpalme (Jubaea chilensis) verdankt der Park seinen Namen. Bereits seit 1971 bestand hier ein privates Schutzgebiet, das schließlich 1989 den Status eines Nationalparks bekam.
Lauca
In einer Höhe zwischen 3.200 und über 6.300 Metern liegt der 138.883 Hektar große Nationalpark Lauca, der zu den Unesco-Biosphären-Reservaten gehört.
Llanos de Challe
Der vom Pazifik aufsteigende Küstennebel der Camanchaca sorgt an den Berghängen des Nationalparks für spärliche Vegetation und sichert einigen seltenen Pflanzen das Überleben.
Llullaillaco
Würde auf den Bergspitzen des Cerro Llullaillaco nicht Schnee liegen, könnte man fast meinen auf dem Mars gelandet zu sein.
Morro Moreno
Erst 2010 wurde der Nationalpark Morro Moreno nördlich von Antofagasta eingerichtet - mit nur knapp 73 km² ist er einer der kleinsten Parks des Landes.
Nahuelbuta
Westlich von Angol in der Región La Araucania steht einer der wenigen verbliebenen Araukarienwälder der Küstenkordillere unter Schutz. Vom Aussichtspunkt Piedra de Aguilar geht der Blick an klaren Tagen bis zum Pazifik.
Nevado Tres Cruces
Die drei Gipfel, denen der Park seinen Namen verdankt, liegen außerhalb seines Territoriums. Gleichwohl dominieren sie die Landschaft.
Pali Aike
Ziemlich abgelegen im Nordosten der Región Magallanes liegt der Nationalpark, dessen wichtigste Sehenswürdigkeiten einige Höhlen mit prähistorischen Höhlenmalereien sind.
Pan de Azúcar
Vor allem Kakteen prägen den extrem trockenen Nationalpark Pan de Azúcar 30km nördlich der Hafenstadt Chañaral. Über 20 Arten kommen alleine hier vor. Wenn es aber doch mal regnet erblüht für kurze Zeit die Wüste.
Puyehue
Einer der für Touristen am besten erschlossenen Nationalparks Chiles liegt östlich von Osorno in den Anden nahe der Grenze zu Argentinien.
Queulat
Eine der Hauptattraktionen entlang der Carretera Austral ist der Nationalpark Queulat mit dem Ventisquero Colgante, dessen Gletscherzunge eindrucksvoll über einem steilen Tal abbricht.
Radal Siete Tazas
Erst seit 2008 ist das knapp 4100 Hektar große Schutzgebiet in der Region Maule als Nationalpark ausgewiesen. Beim Erdbeben im Februar 2010 war der Schreck groß, als die Becken leer liefen.
Rapa Nui
Fast die Hälfte der Osterinsel steht als Nationalpark Rapa Nui unter Schutz. Dazu zählen vor allem Gebiete an der Nord- und Südküste der Insel.
Salar de Huasco
Der Nationalpark rund um den Salzsee von Huasco liegt knapp 60 Kilometer östlich der Oase Pica nahe der Grenze zu Bolivien auf 3.600 Metern Höhe und wurde erst 2010 eingerichtet.
Tolhuaca
Der nördlichste Park im Seengebiet wurde schon 1935 gegründet und ist mit nur 65 km² relativ klein. Trotzdem ist er erstaunlich vielfältig.
Torres del Paine
Die Granitzinnen der Torres del Paine zieren zahlreiche Poster und Buchcover. Chiles wohl bekanntester Nationalpark steht für viele Besucher ganz oben auf der Liste der Urlaubsziele.
Vicente Pérez Rosales
Bereits 1926 wurde der älteste Nationalpark Chiles gegründet. Auf knapp 250.000 Hektar Fläche - damit gehört der Park zu den grössten Schutzgebieten Chiles - findet sich eine grandiose Landschaft
Villarrica
Rucapillan - das Haus des Teufels wird der Vulkan Villarrica in der Sprache der Mapuche genannt. Er dominiert die Landschaft des gleichnamigen Nationalparks.
Volcan Isluga
Hauptattraktion des Nationalparks um den Vulkan Isluga ist die Tierwelt. An den Salzseen sind Andenkondore, Pumas, Flamingos, Guanacos, Lamas und Vizcachas zu finden.