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Naturkatastrophen in Chile

Notrufnummern

Wichtiger Hinweis Chile131 - Krankenwagen
132 - Feuerwehr (Bomberos)
133 - Carabineros (Polizei)
134 - Investigaciones (Kripo)
137 - Küstenwache
138 - Luftretttung

Links

  • ONEMI
    Oficina Nacional de Emergencia del Ministerio del Interior y Seguridad Pública - Behörde des Zivilschutzes in Chile, aktuelle Hinweise auf der Seite. Leider nur Spanisch.

  • Carabineros
    Offizielle Website der chilenischen Polizei.

  • Deutsche Botschaft Santiago
    Offizielle Website mit aktuellen Sicherheitshinweisen.

  • Download

  • Merkblatt Erdbeben der Deutschen Botschaft
    Nützliche Checkliste für das Verhalten im Falle eines Erdbebens und was man vorher tun kann, um vorbereitet zu sein
    PDF-Datei, 51 KB
  • Tweets by onemichile

    Wie nur wenige andere Länder auf der Erde ist Chile Bedrohungen durch Naturkatastrophen ausgesetzt. An erster Stelle stehen dabei Erdbeben und Vulkanausbrüche.

    Das stärkste jemals gemessene Erdbeben (9,5 auf der Momenten-Magnituden-Skala) erschütterte 1960 Valdivia, und das Maule-Erdbeben von 2010 (8,8) ist noch in frischer Erinnerung. Durch die Nähe zum Pazifik besteht dabei immer auch die Gefahr eines Tsunami. In Küstenorten sind deshalb entsprechende Evakuierungsrouten ausgeschildert. Bei solchen Megabeben sind dann auch Tote, Verletzte und gewaltige Sachschäden zu beklagen.

    Im Allgemeinen ist Chile aber gut auf Erdbeben vorbereitet. Die entsprechenden Bauvorschriften werden weitgehend eingehalten, Strom und Gas automatisch abgeschaltet. Auch relativ starke Erdbeben, die anderswo große Katastrophen auslösen würden, richten in Chile nur vergleichsweise geringe Schäden an.

    Ebenso häufig kommt es zu Vulkanausbrüchen. Besonders aktiv sind unter anderem die Vulkane Villarrica und Llaima im Seengebiet. Für Schlagzeilen sorgten der völlig überraschende Ausbruch des Chaitén im Mai 2008 und der des Puyehue - Cordon de Caulle 2011. Letzterer sorgte für heftigen Ascheregen vor allem im benachbarten Argentinien und wochenlanges Chaos im Flugverkehr. Da sich die Eruptionen normalerweise durch zunehmende Aktivität ankündigen, kann die Bevölkerung vorher gewarnt und gegebenenfalls evakuiert werden.

    Im Gegensatz dazu werden die häufigen Waldbrände im Sommer meist durch Unachtsamkeit verursacht. Im Sommer 2011/2012 zerstörte ein Feuer 128 km² Wald im Nationalpark Torres del Paine, im März 2014 fielen mehrere Hundert Häuser in Valparaíso einem Großfeuer zum Opfer.