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Öffentlicher Nahverkehr in Chile

Ein straff organisierter öffentlicher Personennahverkehr wie in Mitteleuropa ist in Chile eher die Ausnahme, aber selbst kleinere Orte sind erreichbar.

In drei großen Ballungsräumen des Landes (Santiago, Valparaíso, Concepción) verkehren Vorortbahnen, die Netze sind aber recht überschaubar.

Stadtbusse werden in Chile Micro genannt, im Gegensatz zum Autobús der ausschließlich Überlandstrecken vorbehalten ist. Dabei dominieren vor allem die etwas kompakteren Modelle aus brasilianischer Produktions das Stadtbild außerhalb von Santiago. Feste Haltestellen und einen Fahrplan sucht man meist vergebens angehalten wird auf Zuruf und dazwischen versuchen die Fahrer sich zu überholen um an der nächsten Kreuzung die meisten Passagiere einzusammeln. Weil aber ständig angehalten wird ist die Fahrt mit dem Micro recht zeitraubend, wenn auch manchmal sehr unterhaltsam.

Schneller geht es mit den Colectivos genannten Sammeltaxis. Diese sehen fast aus wie Taxis (komplett schwarz und mit Schild auf dem Dach), sind aber wie die Micros auf festen Routen unterwegs. Weil weniger Passagiere mitfahren können wird nicht ganz so oft angehalten.

"Echte" Taxis gibt es natürlich auch noch. Von den Colectivos unterscheiden sie sich durch ihr gelbes Dach. Einen Taxameter haben alle, und normalerweise wird er auch ungefragt eingeschaltet. Trinkgeld muß nicht sein, wird aber gern angenommen.

Komfortabler und sicherer sind Radiotaxis, die telefonisch bestellt werden. Äußerlich eine "normale" Limousine verfügen auch sie über ein Taxameter. Das Verkehrsmittel der Wahl für den Geschäftsmann- oder die Geschäftsfrau... allerdings nicht ganz billig, die Strecke vom Flughafen Santiago nach Providencia kostet je nach Anbieter um die 18.000 Pesos (~ 30 Euro).